Wappengenehmigung/ -annahme: 08.03.2013
Entwurfsautoren:Wappenbeschreibung:
In Gold ein leicht gesenkter blauer Wellenbalken, oben eine rote Kapelle mit 16 goldenen Fenstern, unten ein grüner Eichenzweig mit zwei fächerförmig gestellten Blättern, die eine Eichel einschließen.
Historische Begründung:
Das Dorf Fuhlenhagen wurde 1239 das erste Mal im Zehntregister vorn Kloster Reinbek erwähnt und hatte zuerst
den Namen Herbeckhagen ( nach einem Heribert oder Herbert). Der Ort bekam dann den Namen Fuhlhagen. "Fuhl" bedeutet faul, verfault, ungepflegt, wild, verkommen oder verwahrlost. Und "Hagen" wird als gerodeter Wald (mit Gehege ) gedeutet.
Die Kapelle beherbergt eine Glocke mit der Jahreszahl 1280 aus der Vorgängerkapelle sowie ein farbiges Fensler mit der Jahreszahl 1622.
Die Steinau durchquert das Dorf (ist hier leider teilweise verrohrt).
Die zwei Eichenblätter mit der Eichel deuten auf den z.T. gerodeten, noch umgebenden Wald mit vielen Eichen hin.